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Nein zum islamischen Gesetz, der Shari‘a, in IrakNein zu einem islamischen Regime in Irak Ja zu einem säkularen Staat in Irak Ja zu einem egalitären Gesetz in Irak Pressemitteilung
der Organisation für die Freiheit von Frauen in Irak über
die Adoption der islamischen Shari'a durch den Regierenden Rat in
Irak Als Schritt gegen die durch den unermüdlichen Kampf der irakischen Frauen
erreichten progressiven Gewinne und gegen die hohen Ziele von Frauen,
von progressiven und egalitären Menschen und gegen die Rechten von
Frauen hob Saddams Regime viele Artikel des irakischen Familiengesetzes
auf. Das Regime führte Gesetzesartikel der Jahrhunderte alten islamischen
Shari'a ein, inklusive diejenigen, die
Ehrentötung duldeten. Prostituierte wurden geköpft und das Regime
startete die so genannte Glaubenskampagne, mit der Schleierzwang
eingeführt wurde. Heute unterschreibt der Leitende Rat die islamischen Shari'a,
um die in Jahrzehnten des erbitterten Kampfes gewonnenen Rechte
aller Frauen zu enteignen. Die irakische Gesellschaft wird sich nicht um ein halbes Jahrhundert zurück
entwickeln, um Gesetze auszuführen, die seit langer Zeit ungültig
sind. Die irakische Gesellschaft ist eine weltliche Gesellschaft.
Die irakischen Frauen und die Männer haben nicht davon geträumt,
den Baath- Faschismus zu stürzen, um ihn
dann mit einer islamischen Gewaltherrschaft zu ersetzen. Der Regierungsrat
bestimmte bald nach seinem Beginn, dass der internationale Frauentag
vom 8. März an einem islamischen Datum stattfinden wird, als ein
Schritt, der irakischen Gesellschaft die islamischen Gesetze aufzuerlegen.
Sie planen, das Elend der Frauen in Afghanistan, Iran und Sudan
zu wiederholen, welche darum ringen, sich sobald wie möglich von
der politischen Hölle des Islam zu emanzipieren. Der durch die USA installierte Regierungsrat arbeitet gegen die irakischen
Massen, welche absolute Verfechter des Egalitarismus
sind und die Befreiung der Menschen kämpfen.
Dieser Rat hat kein Recht, Gesetze zu entwerfen und sie den irakischen
Massen aufzuerlegen. Die Organisation der Freiheit von Frauen in Irak war von Beginn weg gegen
diesen Rat, der den irakischen Massen auferlegt wurde. OWFI ruft
in seinen Gründungsaufruf dazu auf, einen säkularen und nicht-nationalistischen
Staat aufzubauen, wo Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie
eine säkulare Gesetzgebung das alle Iraker und Irakerinnen als gleichwertige
Bürger betrachtet. Diese Organisation kämpft klar gegen diese Gesetze,
die hinter der Bühne gegen die irakischen Massen verabschiedet werden.
Eine säkulare Regierung in Irak, mit einer säkularen Gesetzgebung,
Trennung der Religion von Staat, Bildung und Regierungsämtern, volle
Gleichheit von Mann und Frau sind dringende Forderungen, die keinem
Kompromiss unterwerfen werden. Unsere Proteste in Bagdad und überall auf der Welt werden den islamischen
Gruppen keine Chance geben, den irakischen Menschen ihre mittelalterlichen
Gesetze aufzuzwingen. Wir rufen alle Verteidiger und Verteidigerinnen der Gleichberechtigung und
der Frauenbefreiung auf, ihre Stimme den Stimmen der irakischen
Frauen beizufügen. Die Schwerter des Islam und der Shari’a
sind in Sicht, welche das Leben und die Rechte der irakischen Frauen
bedrohen. Für volle Gleichberechtigung der Geschlechter Für einen säkularen Staat in Irak Organisation für die Freiheit von Frauen in Irak
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